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... wie er war, wußte er mit feinem Sarkasmus und durch nichts zu störender Ruhe als Schriftführer auch in den schwierigsten Lagen die von ihm für richtig erkannte Sache zu fördern. Auch seine Gegner konnten ihm aber nie böse sein, weil er mit Humor und Selbstverleugnung die sachliche Niederlage des Gegners diesen persönlich vergessen ließ. Schriftstellerisch glänzend begabt, hat er als Schriftführer diplomatische Meisterwerke in schöner Form geleistet, — was er als freier Schrif;steller dem „Motorfahrer" und anderen Zeitschriften an prächtigen Schilderungen zu geben wußte, dessen werden alle unsere Leser sich bewußt sein. Ursprünglich Artillerieoffizier, hielt es ihn bei Kriegsanbruch natürlich nicht in der Heimat. Als Kraftfahroffizier kämpfte er in den Karpathen und vor Verdun. Hoch verantwortliche und ehrenvolle Kommandos ließen ihn in letzter Zeit in der Heimat weilen. In allen diesen aufreibenden und schweren Zeiten hat er aber den „Motorfahrer" nie vergessen. Nicht nur, daß er mit seinen anderen Schriftleitungsmitgliedern in regem Briefwechsel stand, — wundervo.le Photos, eindrucksreiche Aufsätze konnten wir von ihm veröffentlichen. So könnten wir noch viel von unserem Reissenbach berichten, und die große Zahl seiner Freunde würde gern sein Bild vollständiger gezeichnet sehen. Doch, lassen wir uns genügen an freundschaftlichem, ...