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... Monoposto bei Rennen an, die damals hohen Publikumszuspruch fanden, aber heute meist nur noch Spezialisten bekannt sind: Also neben Hockenheim, Solitude und Schauinsland auch Kölner Kurs, Karlsruher Dreieck, Aachener Wald oder Rund um Schotten. Auf dem Bild ist er mit seinem optisch wie akustisch eindrucksvollen Gefährt unterwegs beim Flugplatzrennen in München-Riem (Juni 1949). Ältere Stuttgarter erinnern sich noch, dass er seine Rakete auf offener Straße erprobte und beispielsweise von Heslach zum Schloss Solitude hinaufdonnerte. Niemand störte sich daran, auch die Ordnungshüter nicht. Allerdings hatte er ein Problem, das sich zunehmend verschärfte: Sein Gefährt entsprach keinem der damaligen Rennreglements. Seit 1947 galt die Formel 1 (mit Kompressor 1,5 l, ohne 4,5 l) – nicht erst ab 1950, wie immer wieder zu lesen ist; in dem Jahr begann lediglich die Fahrerweltmeisterschaft. Daneben führte der Weltverband FIA ab 1948 eine Formel 2 ein (2 l mit Saugmotor), auf die man sich in Westwie Ostdeutschland orientierte, durch Weiterentwicklung des BMW-Sportwagens 328. Die Konstruktionen Veritas und AFM beherrschten die Szene. So konnte Brütsch nur in der Kategorie »Formelfrei« antreten. Aber 1949 war er bereits bei mehreren Ver anstaltungen in dieser Gruppe der einzige Konkurrent. Die Ver antwortlichen ließen ihn daher zusammen mit den Formel-2- Wagen ...