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... kein Weg vorbei“, sagt Quandt. Iin Januar lieferten sich Sainz und Al-Attiyah einen nervenaufreibenden, teilweise auch sehr emotional ausgetragenen Kampf. Am Ende behielt der Spanier denkbar knapp die Oberhand, mit gerade einmal zwei Minuten und zwölf Sekunden Vorsprung. Der beim Team sehr beliebte Al-Attiyah kündigte aber umgehend an: „2011 bin ich dran mit dem Gewinnen.“ Von solchen Zielen kann Guerlain Chicherit nur träumen. Denn dem Franzosen, der nebenberuflich auch in der Welt elite der Extremskifahrer mitmischt, wird die Ehre zuteil, den Mini Countryman des X-Raid-Teams zu fahren. Team chef Quandt gibt den klaren Befehl aus: „Ankommen ist Pflicht.“ Deswegen wurde dem früher oft allzu impulsiven Chicherit der wohl erfahrenste Beifahrer der Branche zuge ordnet: Michel Perin, der bis 2009 bei Carlos Sainz diente. Diese Zweckehe ging nach dessen Unfall jäh zu Ende, als sich Perin bei einem Überschlag die rechte Schulter brach. Der gegenüber dem Serienmodell um etwa fünf Prozent maß stabsgetreu vergrößerte Dakar-Mini entstand in rekordverdäch tiger Zeit: „Erst am 24. September gab es den Kickoff“, sagt Quandt. Anfang Dezember fand die erste Testfahrt statt. Das Mini-Projekt konnte aber nur gelingen, weil X-Raid auf be währte Komponenten zurückgriff: Der Dreiliter-Biturbo- Dieselmotor und der Antriebsstrang stammen vom X3. Doch für die Partner ...