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... die guten Bürger haben es im Kriege so oft am schwersten gehabt und die Bedenkenfreien hatten Brot, Speck und tausend andere schöne Dinge mehr. Über das Gefühlsmäßige und Vaterländische dabei kann ich noch immer nachsinnen. Bei meinen paar Kröten will ich und bei den Sparpfennigen meiner Kinder muß ich aber zunächst an das rein Geschäftliche denken. Was gibt es für Geldanlagen? Sparkassen und Bankbücher lasse ich weg. Die bringen ja nicht einmal die über 5 Proz. Zinsen, die ich bei der Kriegsanleihe haben kann. Und außerdem wird da mit meinem Geld doch auch nur Kriegsanleihe gezeichnet. Ich kriege dann meine 3 oder 4 Proz. und ein anderer den Rest. Nein, es muß schon höhere Zinsen bringen, als die Kriegsanleihe, — denn die ist ja noch sicherer, als eine Bank oder Sparkasse. Also Wertpapiere, Aktien? Wahnsinnig, was die für Riesenkurse haben und andere wieder sind für ein Butterbrot zu haben. Da sind welche, die 25 Proz, Dividende nun schon seit mehreren Jahren geben und gewaltige Summen alle Jahre für Abschreibungen und Zurückstellungen verwenden. Wenn die nur nicht so fürchterlich hoch im Kurse stünden, so daß auch nur so 5—6 Proz, wirkliche Verzinsung herauskommen. Und dabei springen die in ihrem Werte so schauderhaft hin und her, daß man eines schönen Morgens aufwacht und ist um sein halbes Geld ärmer geworden. Genau weiß man nicht einmal, denn ...