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... Kehren schraubt sich die Straße rasch in die Höhe. Dann führt sie mehr oder weniger gerade durch eine Hochebene und über eine Brücke über den gleichnamigen, heute wasser armen See. Im Winter gilt hier wie auf den meisten anderen Pässen ein Fahrverbot, al lerdings mit Ausnahmen: Ein sechs Kilo meter langer Abschnitt an der Nordseite zwischen den Orten Preda und Bergün mu tiert dann zu einer Schlittenbahn. Bis zu 20 Minuten dauert die Abfahrt über rund 400 Höhenmeter. Abstecher nach Italien Auf einer schon von den Römern genutzten Route geht es nach Süden zum Julier. Die breite geschwungene Nordrampe erlaubt dem sportlichen Fiesta angesichts des gerin gen Verkehrsaufkommens ein wenig art gerechten Auslauf. Zügig erreichen wir die Passhöhe mit dem Marmora-Stausee. An der Südseite hat man den Eindruck, Obelix habe hier in antiker Zeit ein Zwi schenlager für Hinkelsteine angelegt. Doch weit gefehlt: Die Felsblöcke wurden erst Ende der dreißiger Jahre des vorigen Jahr hunderts als Panzersperren aufgerichtet. Etwa fünf Meter oberhalb des Passes er kennt man im Fels Kavernen, in denen einst Geschütze und Maschinengewehre dem Reportage W ie sich die Zeiten doch ändern: Einst waren Bergpässe nur lästige Hindernisse. Möglichst einfach sollten Gebirge überwunden werden, um Personen und Güter auf die andere Seite der Felsmassive zu bringen. Heute bieten ...