Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... . .. Anfangs ging zwar alles noch glatt. Im ersten Ansturm schaffte ich gleich fast 1000 km bis Hannover im 89-km-Schnitt, nach kurzer Rast am zweiten Tag fast 600. Etwas tot, aber zufrieden ließ ich meine Begleiter die Zelte auf einem idyllischen Farmgrund in Dänemark aufbauen. Schwierig nur war es, sie davon zu überzeugen, daß wir nicht die Zeit übrig hat ten, die Einladung des gastlichen Bauern zur mor gendlichen Kaffeetafel anzunehmen. Die ersten kleinen Verzögerungen bringen erst die zwei dä nischen Fähren, von denen die eine zwischen Ny borg und Korsör nur in zweistündigen Interval len loszieht und 1 p» Stunden zur Querung des Belt benötigt. Als ich auch die zweite zwisdien Dänemark und Schweden bei Helsingör um 4 Minuten verpaßt hatte, waren trotz der herrlich glatten dänischen Straßen bereits drei Stunden gegen den Marschplan verloren. In den ersten Nachmittagstunden des drit ten Tages von Helsingborg gegen Stockholm: 600 km oder neun Stunden Fahrt mißt diese Hauptroute Schwedens, zum größeren Teil in den letzten Jahren als gute Autostraße ausgebaut — zum geringeren leider mit Bau stellen und Umleitungen übersät. Trotzdem, während die typischen roten Farmhäuschen, Wälder und Wiesen, fette Kühe und blonde Sonntagsradlerinnen an mir vorbeihuschten, holte idr auf. Nicht ein einziges Mal verirrte ich mich beim „Linksfahren“ und konnte sogar ...