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... wir waren Helden. Helden waren auf jeden Fall die schönen alten Autos, die fünf lange Tage viele Stunden auf kleinen, teilweise strapaziösen Straßen unterwegs waren und durchhielten. Helden waren auch die Roadbook-Autoren, denn die Route führte durch wunderschöne Gegenden Deutschlands, die sich für Autobahnoder Zugreisende nicht erahnen lassen. Die Beifahrer waren Helden, weil sie den Weg fanden, auch wenn er nicht immer so klar war. Vegetarier, falls es sie gab, waren auch Helden, denn wenn sie nicht verhungert sind, leben sie auch heute noch. Hungrige Helden waren die Normalesser, denn mittags gab es eine Bifi und ein Corny oder ein ... Frikadellen-Brötchen. Echte Heldinnen waren die Damen, darunter einige in fortgeschrittenen Semestern, die auf den Rennstrecken bei strömendem Regen keine offene Toilette fanden. Es gab große Helden in der technischen Abnahme, die so aufmerksam waren, dass ihnen ein fehlender Aufkleber im Helm nicht entging, wohl aber der Sinn dieser Aktion. Denn die behelmten Teilnehmer der Wettbewerbs-Sektion wurden gleichzeitig mit den barköpfigen Teilnehmern der Gleichmäßigkeits-Sektion auf die Rennstrecken gelassen. Helden gab es natürlich en masse abends an der Bar. Held war mein ältester Sohn, der sich auf seine erste Rallye mit mir einließ, ohne ein einziges Straßenschild zu kennen. Und tapfer geduldig meine ...