Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Berthold Dörrich // $%!%& Automobilismo Storico Alfa RomeoGRÜNES GLÜCK Ugo Sivocci war ein wirklich guter Rennfahrer. Das war er schon gewesen, als er noch bei Radrennen startete. Aber bereits im Jahre 1913 holte er den sechsten Platz im Gesamtklassement der Targa Florio – auf einem De Vecchi 16/20 HP. Die Targa Florio führte damals noch auf unvorstellbaren 1050 Kilometern rund um Sizilien. Ganze 22 Stunden und 47 Minuten war Ugo dabei unterwegs. Drei Stunden mehr als der Sieger Felice Nazzaro! Der erste Weltkrieg brachte Sivocci als Automechaniker nach Mailand zur Costruzioni Meccaniche Nazionali, wo nach Kriegsende unter dem Markennamen C.M.N. alte Motoren von Isotta Fraschini mit neuen Chassis zu nicht wirklich erfolgreichen Rennwagen gedengelt wurden. Mit von der Partie war bei C.M.N. außerdem ein junger Mann, der ohne wirkliche Ausbildung nach seinem Kriegseinsatz nicht viel mehr mitbrachte als Erfolgshunger und Begeisterung für Autorennen: Enzo Ferrari. Ihm öffnete Sivocci die Türen in Mailand. Die Freundschaft der beiden muss wirklich eng gewesen sein, denn nachdem der gerade 20-jährige Ferrari zu Alfa Romeo gewechselt war, holte er seinen väterlichen Freund Sivocci wenig später nach – und der hatte damit auf einen Schlag konkurrenzfähige Wagen, auf denen Ugo sein fahrerisches Po tenzial ausspielen konnte. Nur eins ...