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... und dann das Bild geknipst. Dies hat uns - nehmen wir einmal an - knappe 15 Minuten gekostet. Aber ein richtiger Berufsfotograf braucht für ein derartiges Bild länger, viel länger. Bis er alle seine Erfahrungen in die eine Fotografie gelegt hat können Stunden, ja sogar Tage vergehen. Und das Ergebnis sieht dann dementsprechend besser aus. Willi Eberle hat uns eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen; er hatte Autos für die Sonderausstellung des Genfer Salons abzulichten. Allein schon wegen der Möglichkeit, in aller Ruhe diese Wagen anzusehen, hätte sich eine-Reise nach Schlieren gelohnt. Einem anerkannten Fachmann : beim Fotografieren über die Schulter schauen zu können, hat uns noch mehr gereizt. Schliesslich soll man ja immer wieder etwas dazulernen. Und wir haben etwas gelernt: Es besteht ein Unterschied zwischen knipsen und eben T- fotografieren! Der Aufwand, ein gutes Autobild herzustellen, ist enorm. Dies beginnt schon mit der Anlieferung der Wagen. So ist zum Beispiel mit Ghia's Selene noch nie gefahren worden (Kunststück, hat er doch auch gar keinen Motor eingebaut). Ein Lastwagen hat ihn denn auch zum Fototermin gebracht. Ausgeladen stand der Selene sauber geputzt da, aber das genügte dem Fotografen bei weitem nicht. Jedes Stäubchen hätte ja das Bild verderben, jeder Fingerabdruck auf einer der Scheiben eine ...