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... als Kopie des Chefs darstellt. Wichtig ist im Prinzip der gute Entwurf eines Autos.“ Dazu lässt van Hooydonk seinen Teams mit insgesamt weltweit rund 500 Mitar beitern am Anfang viele Freiräume und bringt sich bewusst erst ein, wenn es um die Projektfortschreitung geht: „Man darf sich nicht zu früh in Details verlieren.“ Genauso wie Wagener pflegt er zu seinem Vorgänger ein freundschaftlichdistanziertes Verhältnis: „Ich kenne Chris Bangle seit 16 Jahren. Ich habe ihn lange erlebt und weiß, wie er diesen Job gemacht hat und wie er es immer wieder geschafft hat, Leute zu motivieren. Aber ich bin anders auf gewachsen und habe meinen eigenen Werdegang.“ Mit Wagener und van Hooydonk wagen Mercedes und BMW einen Neuanfang, ohne das Risiko einer Revolution einzugehen. Wagener ist seit 1997 bei Mercedes, van Hooydonk seit 1992 bei BMW. Anders sieht es mit Laurens van den Acker (43) aus, der im August Patrick Le Quement als Renault-Design chef folgt - er hat noch nie bei der Marke gearbeitet. Van den Acker ist ebenfalls Niederländer und hat seinen Abschluss als Industriedesigner 1990 in Delft gemacht. Nach einer Station in Italien war er bei Audi, Volvo und Ford tätig, bis er 2006 das Amt als Mazda-Designchef übernahm und mit Frau und Kind nach Hiroshima/Japan gezogen ist. Das Eintauchen in die Welt Asiens war für van den Acker keinesfalls ein ...