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... Walter Gotschke «Genf 1962» Genfs Mont-Blanc-Brücke vor genau ei nem Vierteljahrhundert bei typischem Salonwetter:DieBise weht unterFrauen röcke und treibtsogareinen Hut überdie Fahrbahn. Man erkennt in der linken Wagenreihe von vorne nach hinten:Studebaker Coupe 1953, Ford Taunus 17 M P3 («Badewanne»], Rover 3Litre («Ele fant»], Citroen DS 19;zweite Reihe: Mer cedes-Benz 300 SL Roadster, Chevrolet Corvair Deluxe, Jaguar Mark 2, Citroen Ami 6 (vor dem Genfer Tram]; dritte Rei he: Lancia Flaminia Berlina, Dodge Lancer Station Wagon, VW 1200 («Kä fer»], BMW LS Luxus; vierte Reihe: Ford Consul Capri (mit Polizist], Opel Kadett (allerdings erst im August jenes Jahres lanciert!], Renault R4, VW... Den berühmten deutschen «Automaler» Walter Gotschke hatten wir bereits auf der Kunstseite der Januar-Ausgabe vor gestellt. Er war 1912 im damals österrei chischen Schlesien auf die Welt gekom men ... Nach reicher Arbeit ist er vor eineinhalb Jahren erblindet. Sein Werk wird heute von seiner Frau Gerhild Drücker verwaltet. Zu seinen CEuvres zählt nebst den zahlreichen Rennsport szenen «eine kleine Kulturgeschichte des Automobils». Sie umfasst in sechs Darstellungen zeittypische Strassenbilder von Wien (1920), Berlin (1930), Lon don (1935), New York (1940), Paris (1950) und Genf (1962). Die vollständige Serie mit sechs Collotypes kostet signiert DM 950.—,unsigniert DM650.—, doch ...