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... lichkeit einer Abzugsdrohung würde ein erhebliches Unsicherheitselement enthalten. Da nur in Tausendundeiner Nacht und nicht in der Wirklichkeit solche Schätze unangetastet und ungenutzt liegen dürfen und da eine kurzfristige Investierung global riskant ist, wird nur eine langfristige Investierung in Form von Beteiligungen in Betracht kommen. Damit dürften die Finanzgiganten dann auch zu Industriegiganten werden. Nicht, dass dann überall im Nahen Osten und sonstwo mit Erdölkapital fundierte Textil-, Uhren-, Badewannen-, chemische oder elektronische Fabriken entstehen würden. Das Erdölkapital wird vielmehr auf viel natürliche Ziele hinstreben: Oelquellen, Oelraffinerien, Oeltransportgesellschaften und Tankstellen. Und diese Ziele werden zu einem Grossteil im Ausland liegen, weil die Erdölländer nicht imstande sind, die steigenden Mehreinnahmen innerhalb der eigenen Grenzen auszugeben. Den Anfang haben die Oelnationen im Nahen Osten längst gemacht. Seit dem 1. Januar 1973 ist ein Vertrag in Kraft, der Saudi-Arabien und anderen Erdölländern am Persischen Golf einen Anteil von 25 Prozent an der Oelforderung durch ausländische Gesellschaften gibt. Andere Nationen arbeiten offen auf einen 50prozentigen und später womöglich noch grösseren Anteil nicht nur am Oel, sondern auch an Oelproduktionsund -transportanlagen auf ihrem Gebiet hin. Eine nichtarabische ...