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... zu verlangen. Diese Forderung muss um so berechtigter erscheinen, wenn man bedenkt, dass die Automobilindustrie schon heute Tausende von Beamten und Arbeiter beschäftigt. Da müsste es die Pflicht eines Jeden sein, den aufstrebenden Erwerbszweig nach Möglichkeit zu fördern, anstatt ihm Hindernisse in den Weg zu legen. In Wirklichkeit sieht es anders aus: immer neue Klagen werden laut über boshafte Attentate auf Automobile, wodurch nicht nur die Insassen des Wagens, sondern auch die Passanten oft in grosse Lebensgefahr geraten. Auch der Fuhrwerksverkehr bedarf einer durchgreifenden Regelung, und den polizeilichen Vorschriften muss mehr, wie dies bisher geschehen ist, Geltung verschafft werden. Wir sind weit davon entfernt, die Automobilisten frei von jeder Schuld zu sprechen; wir wissen, dass die Rückr sichten gegen das Publikum noch oft ausser acht gelassen werden, und verurteilen alle Auswüchse dieser Art aufs schärfste. Wir wenden uns gegen die Sportfexereien jener Autofahrer, die mit blinder Hast durch die Welt rasen, um beim Eintritt eines Unfalles feige das Weite zu suchen, und wollen unsere schönste Aufgabe darin sehen, durch vorbildliche Fahrten und Warnungsregeln, sowie Verbreitung von aufklärenden Rundschreiben für das grosse Publikum wie für Automobilisten, Fuhrleute und Kinder erzieherisch zu wirken. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit halten wir es für ...