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... werden wir zu Werbezwecken nicht wieder holen." Wie Sie hieraus, ersehen können, sind die Werbesprüche der Fa. Castrol nicht haltbar. Es ist uns unverständlich, wie eine Zeitschrift Ihres Formates derartige Behauptungen nahezu kritiklos übernehmen kann. Es wäre Ihnen sicherlich nicht schwer gefallen, von neutralen Fachleuten über diese An gelegenheit eine wohlfundierte Auskunft zu erhalten. Statt dessen gaben Sie das Konzentrat einer Werbeschrift wieder, die Fehler und Widersprüche enthält, die jedem gebildeten Laien auffallen. Bereits vor Erscheinen Ihres Artikels mußte die Fa. Castrol diese Werbeschrift zurückziehen. Liqui-Moly GmbH, gez. Boss, Ulm Die Deutsche Castrol GmbH., Hamburg, übermittelte der Redaktion zu die sem Brief folgende Stellungnahme: 1. Die in unserer Werbebroschüre gegebene Darstellung, daß es sich bei Graphit oder Molybdändisulfid um öllösliche Verbindungen handelt, ist auf einen Druckfehler zurückzuführen. Diese Broschüre ist inzwischen zurück gezogen und durch eine neue ersetzt worden. 2. Die Ansichten der Automobil-Industrie zur Verwendung von Zusatz schmiermitteln ist uneinheitlich. Während einige Fahrzeughersteller, wie z. B. das Volkswagenwerk, die Verwendung solcher Zusatzschmiermittel — gleich welcher Art — verbietet, verhalten sich andere Firmen neutral. 3. Wir sind der Meinung, daß es sich bei unserer ...