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... Jim Cox’ Arbeit wurde dadurch erschwert, dass er nichts hatte, an dem er sich orientieren konnte – weil der Indianapolis eine Einzelanfertigung war. Außerdem wurde der Wagen aufgrund des vorangegangenen Feuerschadens größtenteils in Kisten bei ihm angeliefert. Eine echte Herausforderung. Doch Cox gab alles und ließ das Auto zwei Jahre später in einem Zustand erstrahlen, den es nie zuvor erlebt hatte. Ursprünglich war die Motorhaubenentriegelung aus dem Blech von Quaker-State-Ölkanistern gefertigt gewesen, das gebogen und lackiert worden war. Der Kotflügel auf der Beifahrerseite war über drei Zentimeter länger als der auf der Fahrerseite, das Dach schief und die Motorhaube schlecht ausgerichtet. Außerdem war eine Unmenge Flüssigblei verwendet worden, um die Linien auszubessern. Über einhundert Liter, um genau zu sein. Dank Jim Cox’ hervorragender Restaurierung können wir den Indianapolis heute wieder in einwandfreiem Zustand bewundern. Unter normalen Umständen würde man nur ungern ein Showauto fahren wollen. Ein Auto, dessen Aufgabe es ist, an exponierter Stelle etwas herzumachen. Doch dieser Lincoln wurde so stark verbessert, dass er 2001 die Tour d’Elegance in Pebble Beach absolvierte und sogar den Sieg in der Klasse der Nachkriegsspezialaufbauten errang. Weitere Siege folgten beim Amelia Island Concours und beim Greenwich ...