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... an der Präsentation eines kompletten Indycar-Felds teilzunehmen. Bis der HCS Special in Fahrt kommt, muss allerdings einiges geschehen: Tommy Milton war offenbar extrem dünn und eher klein. Das Cockpit ist fast groß genug – wenn man sich erst hineingezwängt hat ... doch das dauert! Anschleppen ist die einzige Kaltstart-Option, doch selbst dabei stellt sich der Motor ziemlich unwillig an. Danach muss man den Benzindruck mit der Handpumpe auf 0,138 Bar bringen, Schalter umlegen – und dann geht’s ab! Das Losfahren ist erstaunlich einfach: Leicht die Kupplung kommen lassen, schon ist man unterwegs, denn der Motor zieht schon bei niedrigen Drehzahlen fast wie der eines Serienautos. Kurzer Bremstest: Jim Himmelsbach hatte recht, als er sagte, er habe keine. Um das ganz deutlich zu machen: Normalerweise, wenn jemand sagt, ein Auto habe keine Bremsen, meint er damit, dass man verdammt hart reintreten muss, damit was passiert. Beim HCS jedoch ist diese Aussage ziemlich wörtlich zu nehmen: Er. Hat: Keine. Bremsen! Okay, natürlich konnte man Miller-Rennwagen mit allen Bremsen, die man wollte, kaufen: Aber die Teile waren für die Speedways der 1920er gedacht, auf denen man außerhalb der Boxengasse nie das Bremspedal berührte. Das Auto hat nur vorn Bremstrommeln, die mit gerade mal 1,8 Zentimeter breiten Belägen bestückt sind – und dazu kommt noch ...