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... Auto ist ein Exemplar in Dunkelgrünmetallic und mit Extras wie Ledersitzen, Speichenrädern und Overdrive-Getriebe wurde es im August 1967 für 1,764 Pfund Sterling nach Lancaster ausgeliefert. Nach einer ausführlichen Restaurierung Anfang der 90er-Jahre wurde es mit nachweislich nur 40.000 Meilen auf dem Tacho vom Jaguar Daimler Heritage Trust erworben. Beim Fahren stellt sich sofort heraus, dass der Mk. 2 ein Sportwagen ist, den seine Karosserie nur unzureichend als Limousine tarnt. Der Jaguar, der als die Gangster-Limousine der Sixties im Vereinigten Königreich gilt, will laufen, nicht schreiten, und er fordert unnachgiebig ambitioniertes Arbeiten. Das 17"-Lenkrad stemmt sich engen Richtungswechseln entgegen, die Bremsen arbeiten digital und die Hinterachse rumpelt. Erst bei höherem Tempo reagiert der Jaguar sanfter und williger auf die Kommandos. Auch im Moss-Getriebe des Jaguar Mk. 2 findet der Stock dann besser den Weg durch die Kulisse, solange er weder nachlässig noch mit zu viel Nachdruck betätigt wird. Der Motor hingegen charakterisiert das ganze Auto. Er entstammt dem XK, und der Jaguar Mk. 2 lebt – abgesehen von seiner sinnlichen Karosserie und den vielen schönen Kippschaltern im Wurzelholz – in der Hauptsache von diesem Sechszylinder, von seinen Tonlagen, seiner Kraftentfaltung, seiner JAGUAR MK. 2 BAUJAHR 1967 MOTOR ...