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... gegenüber der so wichtigen Statussymbolik in unserer formierten Gesell schaft erweisen. Ein Minister eines bekannten Bundeslandes erboste sich darüber, daß der private Mercedes-Benz des Rektors einer Technischen Hochschule einen Buchstaben mehr am Heck hatte als sein Dienstgefährt. So bleibt wieder einmal der Vorschlag, endlich Führerscheinklassen nach ver schiedenen Höchstgeschwindigkeitsstufen mit entsprechend angepaßtem Prü fungsniveau einzuführen. Man läßt auch nicht Leute, die nur eine Fluglizenz für kleine Propellermaschinen haben, einen Überschalljäger pilotieren. Im Straßenverkehr jedoch scheint es nichts Kriminelles zu sein, wenn Leute, die noch nicht einmal einen VW anständig um die Ecken bringen, Supersport wagen mit hohen Geschwindigkeiten pilotieren und sich wundern, wenn's schiefgeht. Mit der Einführung von Führerscheinklassen könnte man unter Umständen dreierlei erreichen: 1. Die Fahrer der untersten Führerscheinklasse würden durch die Tatsache, daß in den schnelleren Wagen nur gute Fahrer sitzen, zu höflichen und rück sichtsvollen Verkehrsteilnehmern erzogen, da sie ja meist auch das Eigen tum eines schnelleren Wagens anstreben. 2. Die Argumente für die unsinnige allgemeine Höchstgeschwindigkeits begrenzung, die gute und schlechte Fahrer in schlimmer Vereinfachung auf eine Stufe stellt, fallen weg: Schlechten Fahrern wird nur noch der ...