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... Triestiner als eigentlichen Vater von BMW, was insofern mit Erstaunen auf genommen wurde, da Castiglioni schon zu seinen Lebzeiten eine um strittene, in vielen Farben schil lernde Figur war. Hahnemann, vorsichtig genug, um BMW-Vater Castiglioni nicht noch posthum zu beleidigen, erklärte einigermaßen diplomatisch, daß niemand so ge nau wisse, woher dieser Mann sein Vermögen gewonnen habe. Wie pfiffig der vor nichts zurückschrekkende Castiglioni gewesen sei, so erläuterte Hahnemann, gehe auch daraus hervor, wie er den später so bekannt gewordenen Flugzeug- Konstrukteur Heinkel für sein österreichisches Werk gewonnen habe. Als Heinkel, damals Chef konstrukteur der Brandenburgischen Flugzeugwerke, sich wei gerte, in die Dienste eines nicht einhellig gut beurteilten Mannes zu begeben, kaufte Castiglioni kurzerhand die Flugzeugwerke und besaß damit auch Heinkel. BMW- Gründer sei Castiglioni insoweit, so Hahnemann, als er bei den 1916 gegründeten Bayerischen Flugzeugwerken — ab 1917 Baye rische Motoren Werke — für den Vorstand in Person von Franz Jo seph Popp sorgte, der dann auch 26 Jahre die Geschicke des Wer kes als Generaldirektor leitete. Das zur Erklärung, so schloß Hahnemann seinen Ausflug in die Chronik des Hauses, warum es bei BMW, auch bis heute noch, immer etwas schillere. Leise Werbung Ein Ford Galaxie ist leiser als ein ...