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... Augen, scharfes Handling. Allradantrieb und feinfühlige Lenkung schaffen ein intimes Verhältnis zur Straße Graue Zeiten, grauer Alltag, graue Aussichten. Und jetzt kommt auch noch dieser Brera in Diamantgrau-Metallic daher. Kann man sich denn nicht mal mehr darauf verlassen, dass wenigstens ein italieni sches Auto zu leuchten hat? Schließlich tragen selbst die grauen Eminenzen im Vatikan Purpur, und schon ein Blick in die Lackkarte lehrt uns, dass es für einen Alfa Romeo nur eine stilechte Farbe gibt: Alfarot. Also lieber die 550 Euro für Metallic sparen und das Geld in Extras stecken, die wir gerade bei einem Coupe nicht missen möchten. In das feine Lederinterieur der Edelmöbelfirma Poltrona Frau etwa - gibt’s auch in Rot-Beige und Blau-Tabak - oder das Sky View-Paket mit riesigem Glasdach. Gewissenhafte Scheibenreinigung kommt praktisch einer Komplettwäsche gleich, aber trotz prinzipieller Geschlossenheit ist der weite, offene Blick ein Bewusstsein erweiterndes Erlebnis. Ein Wolken-Wunder-Panorama streicht über die Köpfe hinweg, und wenn wirklich mal eine Gewitterfront droht, schiebt sich auf Knopfdruck ein innerer Dachhimmel dazwischen. Ein Alfa - wohl wahr - ist eben zuerst und vor allem ein Auto für die Sinne. Und das sinnenfroheste seit langem war das Brera-Showcar, mit dem Stardesigner Giugiaro auf dem Genfer Salon 2002 die Fantasie und ...