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... wür de ich sagen. Es dauert, ein schlagkräf tiges Konstruktionsbüro aufzubauen. Bei den Prüfständen muss Red Bull noch aufrüsten. Im Moment planen wir den Ausbau unseres Windkanals. Ist die Arbeitskultur bei Red Bull an ders als bei McLaren? Newey: Die Teams sind grundver schieden. McLaren ist zu einer gewal tigen Operation mutiert mit einer Struktur, die eher einem Großkonzern gleicht. Red Bull erinnert mich mehr an ein Rennteam vom alten Schlag. Die Leute sind gerade heraus, offen und relaxed. Die Entscheidungswege sind kurz, die Strukturen simpel. Wir set zen uns zusammen, diskutieren und sa gen: So geht es. Nach Fittipaldi, March, Williams und McLaren jetzt Red Bull. Wo ordnen Sie Ihre neue Heimat ein? Newey: Red Bull erinnert mich an meine Zeit bei March. Weil es ein jun ges Team ist. Die Aufgabe ist die glei che wie damals. Wachsen, sich in der Startaufstellung nach oben arbeiten, schlussendlich um den Titel fahren. Der Unterschied zu heute ist: Damals habe ich selbst noch gelernt. Wem drücken Sie die Daumen: dem neuen McLaren, der noch Ihr Baby ist, oder dem Red Bull RB2? Newey: Wenn der McLaren erfolg reich ist, wäre ich sicher stolz. Aber meine Zukunft ist bei Red Bull. Ich werde versuchen, Einfluss auf das ak tuelle Auto zu nehmen. Dazu muss ich erst die Philosophie des RB2 verste hen. Deshalb sehen Sie hier auf mei nem ...