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... unüberseh bar zwischen den Zeilen: Es ist kompliziert, Wasserstoff zu transportieren, es mangelt an der nötigen Infrastruktur mit entspre chenden Tankstellen, und das Ganze ist mit enormen Kosten verbunden. rund um die Welt praktisch 24 Stunden am Tag entwickeln, sparen wir Zeit.“ So arbeitet Mercedes in Nabern bei Stuttgart, Ford in Detroit und Nissan in Oppama (Japan). Das dürften indes nicht die wahren Grün de für diese Allianz gewesen sein, denn es geht um Kosten und Infrastruktur. In Deutschland gibt es heute gerade einmal 15 Tankstellen. 2016 werden es 85 sein und erst 2020 zwischen 500 und 1000. Damit sind sie für 60 bis 80 Prozent aller potenziel len Kunden erreichbar. Die könnten aber ein Brennstoffzellenauto sowieso kaum be zahlen. Der Anschaffungspreis wird den eines reinen E-Autos um ein Vielfaches übertreffen - und dabei stehen die kleinen Stromer schon heute, als hätten sie noch echtes Blei in der Batterie. Auch das mag allen Herstellern zurzeit zu denken geben: wie zurückhaltend der Konsument auf al ternative Antriebskonzepte reagiert. Deshalb zögert Thomas Weber auch bei der Frage, wie teuer denn ein Brennstoffzel lenauto 2017 sein wird. „Im Bereich eines sauberen Diesel-Hybrid, wie wir ihn heute in der E-Klasse anbieten“, erläutert er vor Journalisten. Dabei ist es doch gar nicht die entscheidende Frage, ob so ein Auto ...