Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... wor den und galt als eines der sparsamsten und zuverlässigsten Triebwerke überhaupt. Der einfache Fahrwerkaufbau der Isetta ließ zwar noch einige Wünsche offen, aber gerade in dieser Hinsicht mahnte ja der geringe Preis zur Bescheidenheit und die nahezu sprich wörtliche Gewissenhaftigkeit des Werks ließ baldige Weiterentwicklung erwarten. Dem entsprechend wurde der Isetta im Publikum wie in Fachkreisen ein sehr freundlicher Emp fang bereitet, und der Erfolg schien un bedingt den Erwartungen zu entsprechen. Um so spürbarer war dann allerdings die Feststellung, daß ausgerechnet der Motor un erwarteten Ärger machte. Daß sein Kraft stoffverbrauch im Kleinfahrzeug höher sein mußte als im Motorrad, war von vornherein zu erwarten, aber daß der Ölverbrauch oft extreme Höhen erreichte, befremdete sehr, und es sprach sich herum, daß das Werk die sen Erscheinungen nicht mit einer fertig er arbeiteten Abhilfe gegenübertrat. So verlor der Motor viel von dem Nimbus, den er im Motorrad erworben hatte. Die Folgen konn ten nicht ausbleiben; zwar erwarb sich die Isetta ungeachtet der häufig auftretenden Schwierigkeiten einen weiten Freundeskreis, aber das Werk sah sich zu einer Preis erhöhung um 200 DM gezwungen, während man gleichzeitig die Ausstattung auf psycho logisch unglückliche Weise vereinfachte. Und dem Motor mußte man jenen Weiterentwick lungseifer ...