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... Hause brachte, dann waren es die Mächtigen oder zumindest die Prominen ten aus Wirtschaft und Politik. Obwohl der sanfte Edsel höchst selten so wütend wird, wie es sein Vater häufig werden konn te , gerät er noch heute immer in Rage, wenn die Rede auf seine „königliche“ Kindheit kommt: „Dieses Image haben mir die Journalisten verpaßt.“ Das stimmt nicht. Sein Vater, der einstige Ford-Chef, hatte ihn in diese Welt aus Zucker watte gesteckt, aus der Edsel kaum fliehen konnte. Douglas Leeds, sein Zim mernachbar aus alten College- Tagen, erinnert sich noch an ei nen Trip nach Monaco in den frühen Siebzigern. Prinz Rai nier und Fürstin Gracia hießen die beiden Amerikanerinmitten salutierender Wachen willkom men. Ein Symphonie-Orchester spielte im Palasthof. „Doch Ed sel“, sagt Douglas Leeds, „mochte diesen Pomp nicht. Er ging in eines der Zimmer, holte sich etwas zu essen und setzte sich einfach auf den Boden. Gracia setzte sich zu ihm, später kam Rainier und erzählte ein paar Geschichten und Witze. Erst da taute Edsel auf.“ Während seiner College- Zeit in Boston erwarb sich Ed sel B. Ford II. den Ruf eines Lebemannes. Dauernd hatte er irgendwelche Verabredungen. Die erste mit Cynthia Neskow, seiner späteren Frau - übrigens auf einer Autoschau. 1974 hei rateten die beiden. Eifersüchtig wacht er seit her über sein Privatleben. Mög ...