Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Hartmut Esslinger, 69, der unter ande rem lange mit dem ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs gearbeitet hat. Was bringt au tonomes Fah ren aus Ihrer Sicht? Esslinger: Designer müssen Träume realisieren, von denen die Menschen noch gar nicht wissen, dass sie die irgendwann einmal haben werden. Je smar ter die Technologie, desto besser kann man sie umsetzen. Es geht aber nicht mehr, dass jeder ein zeln fahrt. Insofern wird das individuelle Fahren immer lu xuriöser werden. Aber das auto nome Fahren ist auch ein Mittel, um Crashs zu vermeiden. In China sterben pro Tag 200 Men schen durch Unfälle. Das ist vermeidbar. Eines Tages müsste die Maschine zum Fahrer sagen: Du machst zu viele Fehler, heu te fährst du nicht mehr. Wie wird sich das Interieur der Autos ändern? Esslinger: Die Cockpits von heute sind Steinzeit. Wir brau chen diese ganzen Knöpfe nicht, vielmehr eine einfache Bedie nung. Das|Cockpit von Tesla]ist schon sehr gut geraten. Keep it simple, lautet die Devise. Eine einfache Bedienung hilft, Unfäl le zu vermeiden. Mittlerweile mischt auch Goo gle beim autonomen Fahren mit. Wie finden Sie das? Esslinger: Das finde ich gut. Google provoziert die deutschen Erfinder. Deutsche Autos fährt man schließlich mit dem Ge fühl, dass sie den höheren Preis im Vergleich zur Konkurrenz auch wert sind. Das autonome Cockpit im Tesla Model S Fahren ...