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... kriegszeit waren Zweisitzer", sagte sich Mitchell, Liebha ber und auch mehrfacher Besitzer von Autos aus den zwanziger und dreißiger Jahren. Also mußte auch sein Traumwagen eine end los lange Motorhaube, nur zwei Sitze und ein extrem niedriges Dach haben. Mitchell, der in 30jährigem GM-Sold Verkaufsschlager wie Chevrolet Corvette oder Chevrolet Camaro schuf und insgesamt mehr als 90 Millionen verkauften GM- Autos seinen persönlichen Stempel aufdrückte, fing mit dem Chassis eines Pontiac Grand Prix an und verlegte die Sitze weit nach hinten. Gegner des allmächtigen, oft unbequemen Design- Papstes haben ihm vorge worfen, seine Autos seien mit unnützem Zierat überla den. Sein Traumwagen straft sie nun Lügen: Nichts unter bricht die geschwungenen Linien. Chrom ist hier nicht Selbstzweck, sondern unver zichtbarer Bestandteil des Grundkonzepts. „Es ist nicht das perfekte Auto“, bedauert Mitchell. Kein Künstler könne das, was er im Kopf habe, fehler los in die Realität umsetzen. Das sind ungewohnte Töne für den Feldherrn, wie ihn Detroit nennt. Nostalgie und Fortschritt sind vermischt im Mitchell- Phantom. Supermoderne Scheinwerfer, von der GM- Entwicklungsabteilung für die Zukunft ausgebrütet, zie ren das schwarze Einzel stück ebenso wie große, ko nische Felgen, wie sie bei den elegantesten Vorkriegs- Limousinen verwendet ...