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... bahn katapultieren sollte. Die Tageszeitung „Die Welt“ hat es am 12. Februar 1976 in eine Überschrift gegossen, und Lotz trägt sie überall unter der Haut und auf der Zunge: „Ohne Lotz und Leiding gäbe es heute kei nen Golf.“ Das ist nicht alles, was Lotz an Lastenausgleich widerfah ren ist. Bundespräsident Karl Carstens drückte ihm die Hand: „Ich freue mich, daß Sie rehabi litiert sind, ich kenne die Zu sammenhänge.“ Kollegen und Konkurrenten sahen manches anders. Nachfolger Rudolf Lei ding, den Lotz eigentlich als Cheftechniker engagieren woll te, lehnte bloße Zuarbeit ab. Und Toni Schmücker, der Mitte der Siebziger von Leiding VW als Sanierungsfall über nahm, gefiel sich bald in der Rolle als kleiner König von Wolfsburg. Lotz: „Schmücker hat nichts weiter getan, als die Ernte einzufahren, die das Er gebnis eine guten Landbestel lung war.“ Der Bauer war, claro, Lotz. Zehn Monate vor Nordhoffs Tod war er als Nachfolgekandi dat nach Wolfsburg gekom men, versehen mit den Sympa thien des VW-Generals. BBC- Mann Lotz hatte nichts anderes getan, als Nordhoff persönlich wegen eines Turbinenauftrags für das VW-Kraftwerk zu besu chen. Nordhoff: „Wer sich so einsetzt, der ist der Richtige.“ D och das genügte nicht. Auf dem Krankenbett gestand Nordhoff, der den Käfer zum erfolgreichsten Auto der Welt gemacht hatte: „Es ist nichts da, das ist ...