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... zum Lancia, der eine verführe rische Sitztiefe auf seinen fei nen Alcantara-Polstern bietet, aber die Frage nach dem Ver bleib der Beine im Fond un beantwortet läßt. Und der Mini? Er ist wahr haftig nur knapp über drei Me ter lang, aber die vier Personen, die sich Alee Issigonis in ihm vorstellte, passen immer noch hinein. Sie können die Beine hinten sogar besser ausstrecken als im Lancia. Ein bißchen erinnern die Bezüge des Mini Mayfair an ei nen Salon im Schloß der Queen. Die Türöffner wirken sympa thisch antiquiert, die Sitzposi tion hat etwas von einer Klapp messer-Haltung - nichts für vie le Kilometer auf der Autobahn. Der Lancia Y10 bietet nicht nur die am feinsten bezogenen, sondern auch die am besten konturierten Sitze. Optimal auch die Sitzposition und schön der Blick aufs Ambiente: Das Kunstleder Alcantara verklei det einen Teil des Armaturen bretts mit seinen hübschen Rundührchen, die den automo bilen Lifestyle ebenso betonen wie die Tasten für die elektri schen Fensterheber und die Zentralverriegelung. Außer an Beinraum hinten fehlt es an nichts. Nicht einmal der Cin quecento wirkt innen wirklich ärmlich. Die Freude am gut ge machten Minimum findet ihre Grenzen hier vor allem in dem hubraumschwachen Motor und in einer unpräzisen Schaltung, deren gummiartiger Betäti gungshebel an ein orthopädi sches Gerät erinnert. Auch mit ...