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... mit Frontmotor, 1962 nur mehr als Einzelstück für den Le Mans-Sieg von Phil Hill/Olivier Gendebien gebaut. Das handverlesene Premieren publikum war sich des Anlasses durchaus bewußt, mehr noch - es entdeckte plötzlich ganz per sönlich die Begriffe „Ferrari“, „Rennwagen“, „Rosso Corsa“ als Kultgegenstände. Teure Freundinnen pflegten neckisch nach dem Wert diverser Einzel stücke zu fragen, noch vor Zy linderanordnung, Hub, Palmarös und Leergewicht. Die Ant wort: „Mehr als sämtliche Schmuckstücke an Ihrem ala basternen Leib, inklusive Zoll und Mehrwertsteuer, gnädige Frau“, trieb ihnen das Ferrari- Rot bis in die vibrierenden Nasenflügel. Trotzdem: Kann das alles gewe sen sein? auto motor und sport behauptet seit Jahren, daß Fer rari Kunstwerke sind, Pininfarina, Enzo und Dino Ferrari, Gioacchino Colombo und Mauro Forghieri moderne Meister. Ist ein Dino am Fallschirm Kunst, ein 500 Superfast auf der Straße Fortbewegungsmittel? Warum Innenarchitektin Andree Putman (oben rechts): „Die Farbe Rot und ich glaubten, miteinander auf Kriegsfuß zu stehen*1 werden Mythos und Legende bloß wieder mit Mythos und Le gende erklärt? Warum werden Karosserie-Kurven und -Pro portionen nicht freigelegt, ihre Anmut nicht wie Skulpturen präsentiert? Warum machen keine Spiegel unter den Renn wagen aus den Ölwannen errati sche Blöcke, ...