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... die früher von den Helmen der Fahrer nach hinten stoben.“ Sie war begeistert: „Ach ja, ich hab’ schon soviel davon gehört.“ Die gegenseitige Bewunderung zwischen Cartier und Ferrari ist seit 1982 ziemlich grenzenlos, sogar offiziell festgehalten in einem Jointventure-Vertrag. Seit damals ist Cartier also Werksfahrer im Accessoires- Team und tritt mit Ferrari-Mo dellen inzwischen in den Uh ren-, Feuerzeug-, Sonnenbril len-, Schreibund Lederwaren- Formeln an. Letzter Jahresum satz waren 40 Millionen Dollar, erwirtschaftet durch insgesamt eine Million Einzelstücke mit dem Ferrari-Schriftzug seit Produktionsbeginn 1983. Für die Rechte an seinem Na men ist der alte Herr aus Maranello höchstpersönlich zustän dig, und er nimmt sie ernst wie die Leitung der Scuderia - er zählen die Cartier-Verantwortlichen mit Hingabe. Er soll - wie es einem 89 Jahre alten Mythos eben zusteht - Entwür fe und Prototypen persönlich begutachten, und seine Ände rungswünsche verstehen die Cartier-Leute durchaus richtig als Forderung. Cartier entwickelte für die Fer rari-Linie ein eigenes Design- Konzept mit den üblichen Kli schees „Macho, Italien, Sport lichkeit“. So sind die Uhren, Kugelschreiber und Feuerzeu ge auch in sämtlich möglichen Metallschattierungen und dem einzig wahren Rot-Ton gehal ten - alles verwunschene Autos also, das ...