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... (unten) anderen Wagen dieser Größenord nung zu erreichen. Die Federstäbe sprechen sehr leicht än. Allein die liegenden und ebenfalls sehr nied rig eingebauten Stoßdämpfer könn ten V'.ihre Aufgabe . noch ernster nehmen, da der Wagen bei den, langen Federwegen zum Nach schwingen neigt. Die sehr weiche Federung läßt es manchmal am nötigen Gefühl zur Straße fehlen, was noch beson ders. durch die mächtig indirekte Lenkung unterstrichen wird. Bei kurzen Kurvenfolgen' schaukelt sich der R 4 leicht auf, was aber von draußen krimineller wirkt als vom Fahrersitz. Der Fahrer glaubt hingegen, immer nähe an der Grenze zu fahren und den Mut für sich gepachtet zu haben. Die ständig quietschenden^'Michelin- Reifen bestätige!) das. Frontan triebs-Gefühle kommen im R4 kaum auf. Natürlich rutschen die Vorderräder gern durch, aber das erscheint durch die wenig impo sante Motorkraft nicht tragisch. Daß der Wagen bei schneller Fahrt leicht untersteuert, merkt man erst, wenn einem in einer zu schnell gefahrenen Kurve jemand ent gegenkommt. Aber das täuscht oft durch die überschwängliche Nei gungsfreude des Wägens. Der große Trumpf des R 4 lag schon bei seiner Geburt des 26- PS-Motors vor: Als erster hatte er verplombtes Kühlsystem- Das war tungsfreie Fahrwerk macht; ihn noch genügsamer, wobei sich der niedrige Kraftstoffverbrauch ...