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... Platzverhältnisse zu bieten als der Audi 60/75/90. Der Audi 80 bot aber nicht nur einen grösseren Innenraum, er war auch um satte 100 kg leichter geworden als sein Vorgänger. Beim Fahrwerk setzte man auf (bei Audi) bewährte Lösungen, verzichtete aber nicht auf Feinarbeit. Vorne kamen Dreieckslenker mit Federbeinen zum Einsatz. Der besondere Clou daran war der negative Lenkrollradius, der spurstabiles Verzögern auch bei schief ziehenden Bremsen versprach. Hinten wurde eine Starrachse an Längslenkern und Federbeinen verbaut, die damals Torsionskurbelachse genannt wurde. Scheibenbremsen vorne sorgten in Verbindung mit Trommelbremsen hinten und einer Servounterstützung (auf Wunsch) für die notwendige Verzögerung. Eine Zahnstangenlenkung komplettierte das Paket. Neuer Vierzylindermotor Der längs vor der Vorderachse eingebaute wassergekühlte Vierzylindermotor (EA827) wurde für den Audi 80 neu konstruiert, folgte aber den Erkenntnissen aus dem Vorgänger-Aggregat. Motor, Getriebe und Differential bildeten eine Einheit, der Motor wurde nach rechts geneigt eingebaut. Eine über einen Zahnriemen angetriebene obenliegende Nockenwelle betätigte die Ventile, denen laut Werk auch 7200 U/min zugemutet werden konnten. Der neu entwickelte Zylinderkopf enthielt auch den Brennraum, eine Abkehr vom beim Vorgängermotor angewendeten Bauprinzip. Trotz Graugussblock wog der ...