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... riss sie Gangloff mit in den Strudel. Anscheinend wären keine astro nomischen Beträge zur Überbrückung erforderlich gewesen, aber in der anhaltenden Krise konnte das Geld nirgends auf getrieben werden. Gangloff, das bis zu diesem Zeitpunkt bedeutendste Carrosserie-Unternehmen der Schweiz, muss te die Liquidation anmelden. Georges Gangloff wandte sich vom Automobil ab und arbeitete in einer Bootswerft in Genf. 1936 wurden die Werkstätten von den langjährigen technischen www.swissclassics.com und kaufmännischen Leitern von Gangloff, Robert Grau und Edouard Fi scher mit der neu gegründeten Carrosserie Secheron übernommen. In den folgenden Jahren wurden vor allem Reparaturen, der Einbau von Schiebedächern und Arbeiten an Nutzfahrzeugen ausgeführt. Ebenfalls 1936 erwarb Dr. R. von Muralt den Betrieb in Bern, der in Neue Carrosserie Gangloff AG umgetauft wurde. Neben der Haupttät igkeit der Drahtseilbahnwagen, Carrosserie Reparaturen und Aufbauten für Busse und Postautos wurden einige Cabriolets auf Hudson-, Terraplane-, Essex-, Pontiac-, Ford - und Alfa -Romeo-Chassis ausgeführt. Dieses Unternehmen ist auch heute noch aktiv. Ein Jah r später übernahm die Carrosserie Langenthai die Ge issberger-Werkstätten in Zürich. Hier sind keine Personen wagen-Spezialcarrosserien bekannt geblieben. Die Entwicklung des Betriebs von Gangloff in Colmar nahm einen völlig ...