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... sechziger Jahre erinnerten. Zwischen den Sitzen lag der mit einigen Schaltern versehene breite Getriebetunnel. Auf eigenen Rädern zum Genfer Salon ... Wenn Sie einmal Gelegenheit haben sollten, einen Autosalon einen Tag vor der Eröffnung zu besuchen, werden Sie feststellen, dass die Aussteller von Spezialcarrosserien die letzten sind, die ihren Stand einrichten. Auch Bertone war 1971 am Genfer Salon wieder einmal reichlich spät dran. Tag und Nacht hatten die Spezialisten arbeiten müssen, um den gelb lackierten LP 500 (Longitudinale Posteriore 5-Liter) termingerecht fertigzustellen. Um zu guter Letzt noch rechtzeitig anzukommen, sah sich Lamborghinis Testfahrer Bob Wallace gezwungen, das Auto über die Strasse nach Genf zu fahren. In jenem Moment besass der Wagen auch noch keinen eigentlichen Namen. Als aber einer von Bertones Arbeitern das Auto sah, als es gerade aus dem Werk gefahren wurde, rief er: «Countach!», ein nicht übersetzbarer Ausdruck, der in Turin für etwas unglaublich Aufregendes verwendet wird. Das Auto war getauft! In Genf wurden die Lamborghini-Verkäufer mit Bestellungen für den Countach überhäuft; vom Miura SV sprach niemand mehr. Der LP 500 wurde von Ausstellung zu Ausstellung transportiert, bevor er Wallace anvertraut wurde, um ihn strassentauglich zu machen. Zu jedermanns Überraschung liess sich der Countach viel besser fahren, als die ...