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... Kein Wunder war die Nachfrage beträchtlich. Innert kurzer Zeit trafen über 1000 Bestellungen ein, doch Standard konnte nicht liefern. Und als die ersten Wagen in der Schweiz ankamen, wiesen sie viele Mängel auf. Dies war dann ein Steilpass an Haefner, welcher der britischen Firma vorschlug, die Autos in der Schweiz zu montieren. Damit konnte die Importfirma nicht nur bei den Importzöllen sparen, sondern auch noch ein qualitativ besseres Produkt an die Kunden ausliefern. Allerdings musste zuerst einmal eine Montagestrasse eingerichtet werden. In weiser Voraussicht hatte Haefner bereits 1947 in Schinznach-Bad ein Gelände mit ehemaliger Zementfabrik gekauft. Dort wurden dann die nötigen Vorkehrungen getroffen und ab 1949 konnten von der AMAG aus Bausätzen fertigte Standard Vanguard Modelle mit dem Qualitätssiegel «montage suisse» zusammengebaut werden. Weil die Briten anfänglich falsche Komponenten lieferten, mussten AMAG-Angestellte in Coventry dafür sorgen, dass die Kisten korrekt befüllt wurden. S TA N D A R D V O R V W | E I N E S C H W E I Z E R G E S C H I C H T E 34 SwissClassics Nr. 83-01 | 2021 Montage des Standard Vanguard bei der AMAG in Schinznach in den Jahren 1949/1950. Standard Vanguard (1948) in der Werbung mit grossem Kofferraumdeckel und eigenem Abteil für das Reserverad. Gegen 4000 Standards wurden bis ins Jahr 1953 ...