Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... viel Auswahl bot sich dem selbsternannten Importeur Walter Haefner allerdings nicht. In den meisten Ländern war die Automobilindustrie noch gar nicht richtig auf die Beine gekommen, die Briten hatten einen gewissen Vorsprung. So fand sich Haefner mit Standard zusammen, ein Autohersteller mit einer Tradition, die bis ins Jahr 1903 zurückreichte. Bereits am 13. August 1945 wurde ein Importvertrag unterzeichnet, um die damaligen Modelle «Eight» und «Fourteen», im Prinzip überarbeitete Vorkriegslimousinen mit Vierzylinder-Frontmotoren und Hinterradantrieb, einzuführen. Aller Anfang ist schwer So einfach wie heute gestaltete sich ein Automobil-Transport 1945 allerdings nicht. Um die ersten acht Wagen in die Schweiz zu bringen, reisten zehn AMAG-Mitarbeiter bei winterlichen Verhältnissen anfang 1946 in die franzö- sische Hafenstadt Rouen, um die Fahrzeuge abzuholen. Weil die Autos ohne Benzin angeliefert wurden, mussten die zehn Mann in den beiden Transportfahrzeugen auch noch Treibstoff mitbefördern. Und weil sie vor Ort vier Tage auf die Ankunft der Standard-Limousinen warten mussten und kein Geld dabeihatten, mussten sie sich das Nötigste durch Tauschgeschäfte besorgen. 31www.swissclassics.com SwissClassics Genfer Autosalon 1948 – Triumph und Standard auf dem Stand der AMAG. Standard Eight Saloon aufgenommen in Zürich (1946). AMAG-Schaufenster am Utoquai im Jahr 1947. Standard Fourteen auf dem AMAG-Stand am Genfer Autosalon 1947. ...