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... worden war, entsandte Longines Anfang November ihr Messteam unter der Leitung des von den Einheimischen «Father Longines » genannten Raoul Crelerot nach Coniston in England. Sie hatten auf der Westseite des rund vier Kilometer langen Sees, zwischen den beiden Kilometer Markierbojen, einen kleinen Holzsteg für ihre Instrumente gebaut. Laut Ze itzeugen war es für die Schweizer eine harte Zeit, stundenlang und über Wochen am eiskalten Wasser auf Donald zu warten. «Mit einem Morris Minor Traveller ver sorgte ich sie mit Sandwichs und heissen Getränken, welche meine Mutter Connie zubereitete», erinnert sich Anthony Robinson . Die Familie führte damals das Sun Hotel, wo die Campbell-Crew, das Longines-Team und die Reporter untergebracht waren . Bluebird K7 entwickelt sich Am 23- Juli 1955 erreichte Donald Campbell mit Bluebird K7 eine Geschwindigkeit von über 320 Stundenkilometern. Die Arbeiten an seinem neuen Boot begannen 1952, als die Norris Brothers erste Entwürfe vorlegten. Schon bald war klar, dass der Antrieb des rund 2,5 Tonnen schweren Boots eine Gasturbine sein sollte: Zu günsti gen Konditionen konnten drei Beryl-Turbinen erworben werden, welche ursprüng lich ein Saunders-Roe-Flugboot SR Al1 antrieben. Das 808 kg schwere 1O-stufige Aggregat hatte einen Schub von 1818 kg bei 8000 Umdrehungen und verbrannte rund 2500 Liter Kerosen pro Stunde. Der im ...