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... Louis Béchereau gründete er parallel zum Carrosseriegeschäft 1931 die Avions Kellner-Bé- chereau mit Sitz ebenfalls in Billancourt. Vom Hippomobil über das Automobil zum Aeromobil, könnte man sagen. Wertvolle Quellen Für sein Buch hat François Vanaret die Bestände des Musée de la voiture de Compiègne ausgewertet. Dieses Museum wurde 1962 gegründet und beherbergt Fahrzeuge und Dokumente von Kellner. Ausserdem konnte er auf das Familienarchiv der Gebrüder Paget, Grossneffen von Jacques Kellner, zurückgreifen. Kern des Buches sind die Fotografi en von Kutschen und Carrosserien, die im Auftrag der Firma aufgenommen wurden, immer mit einer Tafel mit dem Firmenlogo an prominenter Stelle gekennzeichnet. Darin lässt sich die Entwicklung der letzten Generation von Kutschen, der Übergang zu den Carrosserien für die ersten Automobile und die hohe Zeit des Carrosseriebaus in den Zwanzigerjahren in vielen Fotos nachvollziehen. Die Autos sind nach den Carrosserietypen gegliedert: Phaétons, Runabouts und Spiders, Cabs und Coupés, erste Limousinen, Coupés chauffeur und carrosseries transformables (transformierbare Carrosserien). Als Hersteller von Luxuscarrosserien war Kellner bis zum Ersten Weltkrieg auch Lieferant für die Könige und Kaiser Europas und Russlands. In Kriegszeiten lieferte die Firma Krankenfahrzeuge und gepanzerte Wagen. Bis in die Zwanzigerjahre ...