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... bis Ende des Ersten Weltkriegs der einzige Elek tromobilproduzent der Schweiz. Sein Lieferpro grarnm umfasste Hotelbusse, Lieferwagen und Lastwagen wie auch Personenwagen, Arztwagen und elektrische Rollstühle. Zur Spezialität Tribel horns zählte der so genannte Elektro-Tank, ein Dreirad-Elektromobil, welches für den Lokalver kehr bei Warenhäusern, Ladenbesitzern und Postbetrieben als das ideale Fahrzeug galt. Ge baut wurden ferner elektrische Vorspannwagen (<<Tracteure*), Kranwagen und Elektroboote. Die Firma Tribelhorn versorgte das Land auch mit Akkumulator-Ladestationen. Schweizer Hotels rühmten sich in ihren Anzeigen - neben der Mitteilung, dass die Gäste am Bahnhof ein elektrischer Omnibus erwarte - mit der Tat sache, dass sich auch eine elektrische Ladestation für Elektromobile im Hause befinde. Fast 30 Ladegelegenheiten gab es 1912 insgesamt in der Schweiz; statistisch gesehen mehr als genug für die nur 200 Fahrzeuge. Der Durchbruch gelang nicht Die Verbrennungsmotoren wurden mit Hoch druck weiterentwickelt, der Anlasser erfunden, Benzintanstkellen verbreiteten sich und der Treibstoff war extrem billig. Und wohl nicht zuletzt versprachen sich die Kunden von einem lauten und kraftvoll wirkenden Benziner einfach mehr Prestige. So begann denn der Elektroauto markt rasch an Anteilen zu verlieren. Der Hauptnachteil der Elektroautos ...