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... Nr. 31 | 03.201164 Diese Autos haben die Geister schon immer gespalten. Die Ferrari-Enthusiasten sind sich zum Beispiel heute noch nicht einig, was sie vom FF Felber Ferrari halten sollen. Aber Willy Felbers Kreationen mussten nicht mehrheitsfähig sein. «Mein Vater wollte einfach schöne Autos bauen, Autos, die ihm selber gefallen. Das war sein Traum», erzählt die Tochter heute. «Aber er hatte einen Blick fürs Schöne und Gute. Auch bei Sachen, die nichts mit Autos zu tun hatten. Wenn er zum Beispiel in eine Wohnung kam, dann hat er sofort gesagt, was ihm gefällt und was man ändern könnte.» Dazu kommt: Felber war eine Künstlernatur. Auch das manifestierte sich nicht bloss bei den Autos, wie Patricia ausführt: «Zum Beispiel beim Kochen. Der hat nie ein Kochbuch in der Hand gehabt, aber wann immer sich die Gelegenheit bot, kochte er uns die exquisitesten Menüs. Ein Ohr für die Musik hatte er auch, er hatte sich das Klavierspielen beigebracht, ohne Noten lesen zu können.» Willy Felber war aber auch Rückschläge gewohnt. So hatte er Mitte 70er Jahre nach Restrukturierungen die Ferrari-Vertretung verloren, später ging auch Rolls- Royce weg. Und irgendwann fand die Erfolgsstory mit den eigenen Automobilen ebenfalls ein Ende. Erstens kamen die verschärften Zulassungsvorschriften, und zweitens änderte sich die Gunst des Publikums, wie ...