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... Nennen Sie eine Schweizer Automarke! Die meisten würden wohl mit «Monteverdi» antworten. Aber es gab noch einen anderen Schweizer, der exklusive Autos in kleinen Stückzahlen anbot: Willy H. Felber. Wir machen uns an den Gestaden des Lac Léman auf Spurensuche. Text und Bilder: Mark Siegenthaler D as Gebäude ist jetzt orange. Die Schriftzüge «Felber» und «Haute performance» sind übermalt, und da, wo früher die Rolls-Royceund Ferrari-Embleme hingen, sieht man nicht mal mehr Dübellöcher. Stattdessen steht das Firmenschild einer Baumaschinenhandlung links neben dem Eingang, und ums Haus herum verteilt sich eine ganze Armada von Baumaschinen. Alte und neue Raupenbagger, Kompaktlader, Klein bagger, Raupentransporter, verrostete Schaufeln und anderes Zubehör, so weit das Auge reicht. Wenn man es nicht wüsste, dann würde man kaum glauben, dass hier früher Autos feilgeboten wurden, die so viel kosteten wie ein halbes Einfamilienhaus. In den 70er Jahren war das kleine Gebäude in der Industriezone von Tolochenaz bei Morges eine Ferrari-Vertretung. Spä- ter auch eine Rolls-Royce-Niederlassung. Und gleichzeitig entstanden hier die Autos der Marke Felber. «Lustig», denke ich, als ich mir das Ganze anschaue. Willy Felber hatte seinerzeit den Grundstein zu seinem beruflichen Aufstieg auch mit Baumaschinen gelegt. Er machte damit gute Geschäfte, ...