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... Für 1917/18 wurde immer noch ein Gewinn von 2,5 Millionen Franken ausgewiesen. Eine neue Fabrik für den Bau von Turbinen wurde in Grenoble errichtet, und man kaufte eine französische Kohlenmine. Hoffnungen – Enttäuschungen – Konkurs Dem Kriegende folgte bei Pic-Pic ein monumentaler Zusammenbruch. Für 1918/19 schrieb man bereits einen Verlust von 1,5 Millionen Franken. In Genf wollte man die Automobilproduktion wieder aufnehmen, allerdings in viel grösserem Stil. Für eine geplante Jahresproduktion von 1000 Fahrgestellen wurden modernste Werkzeugmaschinen, vor allem aus den USA, bestellt. Ein neues dreistöckiges Gebäude war vorgesehen, in welchem Gangloff die Chassis mit vortreffl ichen Carrosserien einkleiden sollte. Man machte Fehler, und die Talfahrt nahm schnell ihren Lauf. Wie Dufour erklärte, waren für den rapiden Niedergang vor allem folgende Gründe verantwortlich: Von der Geschäftsleitung wurden die fetten Gewinne der Kriegjahre mit leichter Hand in verschiedenste Anlagen eingesetzt. Man übernahm Unterneh men, ohne diese sorgfältig zu prüfen und die Marktchancen abzuschätzen. Die Kohlenmine erwies sich als unrentabel. Das Allerschlimmste jedoch war die Forderung des Bundes nach 10 Million Franken Kriegsgewinnsteuer. 1919 kündigte die französische Fachpresse einen neuen Luxuswagen an. Dieser soll te von Pic-Pic gemeinsam mit Gnome-Rhône ...