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... auf solidem Grund» Unter den 14 Farben, in denen der Rekord neu erhältlich war, gab es nicht nur Alabastergrau, sondern auch Comograu, Granitgrau und Rivagrau. In 13 der 14 Zweifarbenkombinationen war eines dieser Grau enthalten. Nicht, dass die Zeit Anfang der Sechzigerjahre grau gewesen wäre. Im Gegenteil: «Es ist die helle Klarheit neuer Lebensart, die uns gefällt», sinnierte Opel im Prospekt und schwärmte von der zeitgemässen Schönheit des neuen Modells: «Straff in der Form, verfeinert in allen Funktionen.» – «Und doch zählt mehr bei diesem schönen Wagen», wurde jedoch umgehend ergänzt: «Der Rekord ist bewährt. Schönheit aufsolidem Grund.» Mit dezenten Farben unterstrich man die Bewährtheit. Mit Erfolg. Während Kritiker monierten, unter dem neuen Kleid des P2 stecke die alte Technik des Vorgängermodells P1, gaben 36,6 Prozent der Käufer den «langbewährten, zuverlässigen, leisen, anspruchslosen, nicht umzubringenden, robusten, erprobten und beliebten Vierzylindermotor» als Hauptgrund für ihren Kaufentscheid an. 34,5 Prozent schätzten den «enorm grossen, geschickt gestalteten, alle Wünsche befriedigenden Kofferraum», und 34,1 Prozent schwärmten von der «unaufdringlichen, modernen, aber doch in gewisser Weise zeitlosen Form des Wagens». Festgehalten wurden die Gründe 1961, ein Jahr nach Erscheinen des P2, durch den Verlag Delius ...