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... sie mit Decken und Zelten, und sie bekommt das beste Futter: das Rennöl Castrol R, dessen Duft die ganze Rennstrecke umschwebt, Aroma für die Träume von gestern. Edles Geblüt Eine besondere Gruppe im Ritterheer bildet der Orden der Gespannfahrer. Die Schweiz ist und war eine der Hochburgen der Gespannwelt mit Weltund Grossmeistern wie d’Eternod, Albisser, Camathias, Scheidegger, Biland und anderen. Die gefahrenen Gespanne sind Kneeler – das heisst ganz tief liegende Motorräder, eigentliche fl iegende Teppiche. Mann oder Frau Fahrer und Beifahrer knien im Gespann, man turnt, um das Gewicht in den Kurven zu verlagern, man muss als Beifahrer oder besser Beilieger ein ungeheures Vertrauen haben zum Piloten dieser Geschosse, die oft nur noch auf zwei Rädern die Kurve nehmen. Die hoch verdichteten BMW-Motoren heulen wie Chimären, das schletzt unglaublich um die scharfen Kurven, schwarze Streifen bleiben zurück auf dem Asphalt. Die Knappen im Heer sind die eher jüngeren Semester, mit nicht ganz so edlen Rössern, aber beileibe nicht weniger temperamentvoll, stilvoll, fast ehrgeizig. Man sieht, dass sie willig von den Grossen lernen: Knie hinuntergelassen wie Kevin S., Knie am Tank wie Ago, den Kopf leicht geneigt wie Mike the Bike oder das Bein in die Kurve gestreckt wie ganz früher bei den Helden der Staubstrassen. Ihre Bewunderung für die Alten ...