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... Nun, nachdem die Tests abgeschlossen waren, wurde der Wagen in einer Halle in eine Ecke gestellt und mit einem Tuch bedeckt, weil die Kraffahrtforschung am Institut kriegsbedingt aufgegeben wurde. Es folgten nun die Jahre 1939 bis 1945. Dr. Ing. Karl Schlör und Hans Becker wurden in Riga eingesetzt. Dort setzten sie aus Beuteteilen von den Russen Motor-Propellerschlitten zusammen. Da waren unter anderem auch Flugmotoren dabei, wie ein M11-Sternmotor mit 5 Zylindern und eine Leistung von ca. 130 PS. Bald schlug jemand vor, man könnte doch den Schlörwagen damit bestücken. Die 5 Zylinder fanden 1941 den Weg nach Götttingen. Der alte Motor raus, der neue drauf. Das Fahrzeug hatte noch Spuren von Blessuren. Trotz des Mehrgewichts des M11-Motors gegenüber dem Original neigte sich das Fahrzeug nicht nach hinten. Aufhängung und Federn müssen demnach verstärkt worden sein. Nach Standschubversuchen machte man sich nun daran, die Geschwindigkeiten auf der Autobahn zu ermitteln. Dazu lassen wir den Konstrukteur selbst berichten. «Dazu musste man aber aus der Versuchsanstalt herausfahren und die Stadt und ihre engen Strassen passieren, um endlich die Auffahrt zur Autobahn zu erreichen. Ein sowieso andersartig gestalteter Personenwagen, wie er es nun einmal war und dazu noch ein donnernder Flugmotor mit Propeller hintendrauf, sowas konnte nur mit polizeilicher ...