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... | KÉGRESSE 100 SwissClassics Nr. 21 | 01.2009 Elegant durch Schnee und Sand Citroën-Kégresse Teil 1 Geländeabschnitte ohne befestigte Strassen waren lange Zeit unüberwindbare Hindernisse für Motorfahrzeuge. Im zaristischen Russland kam dem französischen Konstrukteur Adolphe Kégresse die Idee eines Kettenantriebs, den er später mit André Citroën weiterentwickelte und zum weltweiten Durchbruch führte. Text: Eric Pfändler und Beat Winterflood Bilder: Automobiles Citroën, Museum für Kommunikation, Dokumentationsbibliothek St. Moritz Adolphe Kégresse war als Absolvent der Ecole Industrielle de Montbéliard ein gut ausgebildeter Mechaniker. Auf seiner Reise nach Russland im Jahr 1905 begegnete er per Zufall dem mit einer Autopanne stehen gebliebenen Prinzen Orloff. Dank seiner erfolgreichen Hilfeleistung wurde der junge Franzose dem Zaren Nikolaus II vorgestellt, der für seine Garage einen Betriebsleiter suchte. Diese verlockende Herausforderung nahm Kégresse mit Enthusiasmus an. Schon bald darauf äusserte der Zar den Wunsch, einen neuartigen Automobilantrieb mit guter Geländegängigkeit zu entwickeln. Dieser sollte vor allem dazu dienen, auch im harten Winter und bei grossen Schneemengen mobil zu sein. Versuche mit Zwillingsrädern, Stricken, Lederelementen und Gummibandagen führten nicht zum Erfolg. Erst der 1910 von Kégresse entworfene Gummiraupenantrieb ...