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... an dabei», wie er erklärt, «auch schon damals, als Monteverdi ‹nur› Ferrari-Importeur war. Dann verkrachte er sich ja mit Ferrari – 1965 war das –, und wir standen vor dem Nichts. Und dann sagte Herr Monteverdi: ‹Und jetzt mache ich ein eigenes Auto! ›» Gesagt, getan. Aber so einfach sei es nicht gewesen, wie sich Paul Berger erinnert. Zumindest nicht am Anfang: «Die ersten Exemplare hatten ja noch viele Kinderkrankheiten. Aber, wüsse Sy», verrät uns Berger augenzwinkernd, «die anderen Autos waren ja auch nicht so perfekt. Wir haben zusammen jeweils die fabrikneuen Ferraris in Modena geholt. Und dann sind wir in die Schweiz gefahren damit, und auf dem Gotthard haben die schon gekocht und wir mussten die mit Schnee kühlen. Ach Gott, das waren Zeiten!» Als die Produktion der Monteverdi angelaufen war, wurden die Zeiten auch nicht leichter. «Es war ein Chrampf! 12 bis 14 Stunden haben wir täglich gearbeitet. Wenn etwas nicht klappte, dann kannte Herr Monteverdi kein Pardon. Da war erst Feierabend, wenn das Problem gelöst und alles erledigt war.» Aber der harte Job an der Seite des Chefs hatte auch seine positiven Seiten. Paul Berger ging oft ins Ausland auf Kundenbesuch und lernte die illustre Monteverdi-Käuferschaft kennen. «Da gab es unzählige schöne Begegnungen mit wunderbaren Leuten. Und sie kauften ein spezielles Auto. Ein normales Auto kaufen ist wie Kleider ...