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... Doch der Reihe nach. Der schnelle Mann aus Dieppe Wenn man heute Alpine hört, denkt man unweigerlich an Sportautos – und an eine beispiellose Renngeschichte. Dafür verantwortlich ist der im November 2007 verstorbene Jean Rédélé. Er übernahm kurz nach dem 2. Weltkrieg die elterliche Werkstatt und wurde mit 24 Jahren zu Frankreichs jüngstem Renault-Vertreter. Der junge Jean war rennsportbegeistert und stand schon bald mit einem leicht modifiziertem Renault 4 CV am Start. Und er war nicht nur fasziniert vom Rennsport, er war auch ein schneller Fahrer. Unzählige Erfolge heimste er mit dem französischen «Floh» ein – unter anderem 1952 bis 1954 den dreimaligen Klassensieg in der 750-ccm-Klasse an der Mille Miglia und 1954 den Pokal beim Critérium des Alpes. Als Reminiszenz an diesen Sieg benannte er danach seine eigene Automobilmarke, deren erstes Modell – die Alpine A106 – noch im gleichen Jahr vorgestellt wurde. Der Wunsch, ein eigenes Auto zu bauen, war schon lange in Jean gewachsen. Der geschäftstüchtige Rédélé wusste aber auch, dass eine Marke nur bekannt werden kann, wenn viel Geld in sie investiert oder möglichst viel über sie gesprochen wird. Da der jungen Firma die finanziellen Mittel fehlten, musste sie eben für Gesprächsstoff sorgen. Die Idee: Einen Sportwagen bauen, der wettbewerbsfähig und dennoch günstig im Unterhalt ist. Die Lösung: Die Verwendung ...