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... aber gut dosiert bis zum Blockieren gebracht werden. Das Fahrwerk, vorne Telegabel, hinten Schwinge mit Girling-Federbeinen, ist weich gefedert. Montiert waren zwei fast neue Avon TT-Reifen, etwas vom Besten für eine solche Maschine. Der Motor startete, Kickstarter rechts wie ein Engländer, entweder auf den ersten Kick - oder gar nicht. Klar, da sitzt ein alter Bekannter, ein Amal-Vergaser, unter dem Tank! Mit etwas Übung kam der Motor jeweils schnell und begann gewaltig zu vibrieren und im Rahmen zu schütteln, bis seine Arbeitsdrehzahl erreicht war. Er ist in Gummielementen aufgehängt, sonst wären wohl Fahrer und Rahmen nach wenigen hundert Kilometern auseinandergebrochen. So merkt man den Motor kaum, er dreht nicht gerade spritzig, aber willig. Der erste Gang macht beim Einlegen «Klonk» – wie auch alle anderen drei Gänge. Bei meinen Condor-Motorrädern habe ich es nie geschafft, lautlos zu schalten wie bei einem Engländer. Herunterschalten war noch schlimmer – «Krachklonk» – ,aber vielleicht lerne ich das noch. Der kleine Motor will gedreht werden, die Anschlüsse der Gänge erfordern Drehzahlen. Der erste Gang ist sehr kurz, der vierte Gang sehr lang. Gemütlich fährt man zwischen 50 und 80 km/h – genau das Tempo für die kleinen Strassen des Zürcher Oberlandes, das wir genüsslich durcheilten. Der Nebel löste sich auf, und nach der hektischen Durchfahrt von ...