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... | SKODA VS. PRAGA 48 SwissClassics Nr. 16 | 04.2007/2008 Von einstigen Stromlinienhoffnungen – auch auf dem Schweizer Markt In der Zwischenkriegszeit kämpften die beiden tschechoslowakischen Marken Skoda und Praga auf dem Heimmarkt ebenso hart um die Vorherrschaft bei den populären Modellen wie etwa Opel und Ford in Deutschland. Sowohl hinter Skoda als auch hinter Praga steckten die Schwerindustrie und Rüstungskonzerne. In den 20er-Jahren hatte sich Praga den ersten Platz unter den tschechoslowakischen Autoherstellern erobert, wurde aber später wieder von Skoda verdrängt. Schon damals führte der Konkurrenzkampf zum scharfen gegenseitigen Beobachten und auch zum Nachahmen. Das zeigte sich nicht nur in der technischen Entwicklung und in der Wahl der Modellund Motorengrösse, sondern ebenso in den Stilmerkmalen. So wurde in den 30er-Jahren sowohl bei Praga als auch bei Skoda im Bereich Aerodynamik experimentiert. Doch es war eine andere tschechoslowakische Marke, die auf diesem Gebiet grossartige Pionierarbeit geleistet hatte, nämlich Tatra mit seinen der echten Stromlinie verschriebenen Oberklassemodellen. Nach deren Vorbild entstanden bei Skoda 1935 zwei spektakuläre Prototypen von langgestreckten Stromlinienlimousinen mit glatten Seitenflächen und hinter den Sitzen eingebautem Motor. Die als Typ 935 bezeichneten Einzelstücke wurden von einem ...